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Zum letzten Mal wachen wir in Paris auf. Wir räumen das Hotelzimmer und checken problemlos aus. Die Dame am Schalter spricht sogar Englisch!

Da wir noch etwas Zeit haben, stellen wir unsere Koffer in einem abgeschlossenen(!) Seitenraum ab, bis wir sie zum wirklichen Aufbruch abholen. Dann flanieren wir in der nahen Umgebung herum, besuchen die gegenüberliegende Galeries Lafayette, die sich aber wenig spektakulär als normales Kaufhaus darstellt. Auf der Dachterasse des Einkaufszentrums lassen wir uns noch einmal Pariser Wind um die Ohren pusten und genießen den Ausblick.

Dann wollen wir uns aus einem der vielen, nahen Sushi-Restaurants Wegzehrung mitnehmen, das gestaltet sich aber schwieriger als gedacht, da viele Häuser noch geschlossen haben oder der “Koch” noch nicht anwesend ist. Schließlich gelingt es uns in einem Restaurant das Personal zu überreden, uns zwei Pakete zu schnüren (ohne Suppe), wir holen unsere Koffer aus dem Hotel und trotten zur nahen Bushaltestelle.

Pünktlich deutsch sind wir fünfzehn Minuten vor Abfahrt dort, der Busfahrer kommt auch nur fünf Minuten zu spät. Das Einladen dauert dann auch noch etwas und zwanzig Minuten später als geplant ist der Bus abfahrbereit, fährt aber netterweise nicht, denn da wollen noch ein paar mehr Leute mit. Mit nicht einmal einer halben Stunde Verspätung geht die Fahrt los. Zum Glück haben wir viel Zeit für die Reise eingeplant, so daß wir gelassen bleiben. Der Unfall mit Stau auf der Autobahn beunruhigt uns zwar etwas, ist aber schnell passée.

Am Flughafen Charles de Gaulle angekommen nehmen wir zielsicher den richtigen Weg und Zubringerbus, denn nach unserer Ehrenrunde bei der Ankunft kennen wir uns jetzt aus, können sogar anderen Besuchern helfen, den falschen Bus zu vermeiden. Unser Terminal ist so neu, daß es bei Google Maps noch als Baustelle erscheint. Dann checken wir schnell ein und verspeisen draußen genießerisch das mitgebrachte Sushi. Vor dem Abflug kaufen wir noch Leckerli beim Bäcker unseres Vertrauens, Paul, der auch in der Abfertigungshalle einen Stand hat.

Der Rückflug ist ereignislos, die Straßenbahn in Bremen fährt auch, der Zug ebenfalls und Blackrealm steht noch. Mit Freuden stellen wir fest, daß unsere Magnolie noch viel mehr blüht als die an der Champs Élysée. Zu Hause ist es auch ganz schön schön!

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